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22.11.2016

Tadschikistan: Runder Tisch zu Jagdtourismus

Zwei Tage lang haben in Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe 80 Vertreter des gemeindebasierten und des privaten Jagdsektors, der Regierung, wissenschaftlicher Einrichtungen und internationaler Organisationen die Zukunft des Jagdtourismus in Tadschikistan debattiert.

 

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Marco Polo Schafe im Revier "Burgut", das von einer ländlichen Hegegemeinschaft betreut wird (Foto: Hunting and Conservation Alliance of Tajikistan)

Auch der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Internationale Jagdrat CIC waren vertreten.

Die Konferenz ist mit einer einstimmig angenommenen Resolution über die weitere Entwicklung des Jagdwesens in Zusammenarbeit aller beteiligten Interessengruppen zu Ende gegangen. Man will die Nachhaltigkeit der Jagd weiter stärken, insbesondere durch Jagdquoten auf wissenschaftlicher Grundlage, größere Transparenz, ein sorgfältiges Monitoring der Wildbestände und eine wirksame Umsetzung der CITES-Vorschriften. Das Land hat vor kurzem die CITES-Konvention unterzeichnet.

Der Präsident des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC), George Aman, würdigte die Ergebnisse des ersten "runden Tisches" über nachhaltige Jagd in Tadschikistan: "Die Hege und Bejagung von Marco Polo Schafen, Markhor-Schraubenziegen und Steinböcken hat in den letzten Jahren viel dazu beigetragen, dass diese Wildarten wieder an Zahl zugenommen haben und mit ihnen die Karnivoren, wie der Schneeleopard."

Der CIC begrüßt, dass es neben den privaten Pachtrevieren in Tadschikistan jetzt auch gemeindebasierte Jagden gibt. Das ist eine 'win-win'-Situation für alle und entspricht ganz den Empfehlungen der letzten CITES-Vollversammlung, wonach auch die lokale Bevölkerung vom Jagdtourismus einen Nutzen haben soll.

Der runde Tisch war ein wichtiger Schritt vorwärts, um die nachhaltige Jagd in Tadschikistan und um die wichtige Rolle zu stärken, die die ländlichen Gemeinden dabei spielen können. Dies dient dem Artenschutz, der wirtschaftlichen Entwicklung und verbessert die Lebensgrundlagen auf dem Lande. Die tadschikischen Jagdgenossenschaften bewirtschaften inzwischen acht Jagdgebiete und haben sich, ähnlich wie die privaten Jagdunternehmen, zu einer Assoziation zusammengeschlossen, um ihre Interessen besser vertreten zu können.

Dabei waren sie von der deutschen CIC-Delegation unterstützt worden. Bereits vor zwei Jahren hatten die Dörfer auf der Weltkonferenz der Biodiversitätskonvention CBD in Korea den renommierten Markhor-Preis des CIC erhalten. Er wird vergeben für besondere Erfolge beim Schutz der Bio-Diversität durch die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen, vor allem durch die Jagd.
 
 
rdb
 

 



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